Hy­gie­ne im Büro: Wie ver­hält es sich mit der Hy­gie­ne am Ar­beits­platz?

17. Au­gust 2015

Warum ist die Hygiene im Büro schlecht?

Schlech­te Hy­gie­ne im Büro: Der Schreib­tisch als Keim­schleu­der

Ah ja, Zeit für die Mit­tags­pau­se. Es wird sich ein Bröt­chen ge­holt, oder viel­leicht ein Salat, dann noch was er­fri­schen­des zu Trin­ken dazu und dann wird es sich auf der Toi­let­te be­quem ge­macht. Guten Ap­pe­tit! Wie, Sie zie­hen es vor Ihre Mit­tags­pau­se nicht auf der Toi­let­te ein­zu­neh­men? Son­dern wie ein ge­sit­te­ter Mensch statt­des­sen im Büro am Schreib­tisch? Tja, da haben wir eine schlech­te Nach­richt für Sie, denn der her­kömm­li­che Schreib­tisch ist nicht viel hy­gie­ni­scher als so man­che Toi­let­te…

Bak­te­ri­en und Keime auf dem Schreib­tisch: oft man­geln­de Hy­gie­ne am Ar­beit­zplatz

Wir geben es zu: Essen am Schreib­tisch ist prak­tisch, es lässt sich Zeit spa­ren und die Mit­tags­pau­se kann sich mit der Ar­beit ver­bin­den las­sen. Al­ler­dings ist die­ser ach-so prak­ti­sche Es­sens­platz oft ein wah­res Pa­ra­dies für Bak­te­ri­en und Keime. Tat­säch­lich sind Tas­ta­tu­ren oft stär­ker von Kei­men be­fal­len als ein Toi­let­ten­sitz. Auf un­se­rer Tas­ta­tur be­fin­den sich rund 400-mal so viele Bak­te­ri­en wie auf einer öf­fent­li­chen Toi­let­te, die re­gel­mä­ßig ge­rei­nigt wird. So viel also zur Hy­gie­ne im Büro…
Dabei er­wei­sen sich weib­li­che Bü­ro­ar­bei­te­rin­nen als klei­ne Schmutz­fin­ken: Auf Ihren Schreib­ti­schen be­fin­den sich im Durch­schnitt drei- bis vier­mal so viele Krank­heits­er­re­ger wie auf den Schreib­ti­schen der männ­li­chen Kol­le­gen. Das liegt vor allem am Make-Up oder der Handcreme, durch wel­che sich Bak­te­ri­en noch schnel­ler ver­brei­ten kön­nen. Bei der Be­rufs­rich­tung füh­ren Leh­rer, Buch­hal­ter und Ban­ker die Schmutz­ta­bel­le an.

Wie kom­men die Bak­te­ri­en ins Büro?

Woher kom­men diese vie­len Bak­te­ri­en? Tja, mensch­li­ches Ver­sa­gen ist mal wie­der Schuld. Mehr als jeder Drit­te Bü­ro­an­ge­stell­te wäscht sich nach dem Gang auf die Toi­let­te nicht die Hände! Die schmut­zi­gen Hände der Kol­le­gen sind also die Übel­tä­ter. Durch die schmut­zi­gen Fin­ger ver­tei­len sich die Bak­te­ri­en über­all im Büro: auf den Bü­ro­ma­te­ria­li­en, dem Schreib­tisch, den Türen. Weil wir uns gerne mal ne­ben­bei im Ge­sicht be­rüh­ren, so ca. alle vier Mi­nu­ten, kön­nen die Bak­te­ri­en in die Schleim­häu­te ge­lan­gen und sich im gan­zen Kör­per aus­brei­ten.

Hy­gie­ne Maß­nah­men: Wie die Hy­gie­ne im Büro wie­der her­stel­len?

You­Tube-Vi­deo von NDR CHE­CKer

Keim­kil­ler: Hände wa­schen, aber rich­tig! | NDR

Außer mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen und sich re­gel­mä­ßig, be­son­ders nach dem Toi­let­t­en­gag, die Hände zu wa­schen, soll­ten Sie auch die Hy­gie­ne­maß­nah­men im Büro etwas hoch­schrau­ben. Die Bü­ro­ma­te­ria­li­en soll­ten re­gel­mä­ßig ge­rei­nigt wer­den. Der Schreib­tisch soll­te mit einem feuch­ten Tuch ge­wischt wer­den und Tas­ta­tur und Maus soll­ten re­gel­mä­ßig mit einem in Al­ko­hol ge­tränk­ten Tuch ge­rei­nigt wer­den. Auch Glas­rei­ni­ger eig­net sich gut um Bak­te­ri­en zu be­sei­ti­gen.

Auch die Bü­ro­kü­che soll­te in Sa­chen Keim­be­sei­ti­gung nicht außer Acht ge­las­sen wer­den. Hier kön­nen sich bei un­ge­nü­gen­der Rei­ni­gung Keime an­sam­meln. Des­halb gilt auch hier: Ar­beits­flä­chen und den Kühl­schrank re­gel­mä­ßig rei­ni­gen. Hier eig­net sich Essig be­son­ders gut.

Üb­ri­gens: Wenn Sie sich die Hände wa­schen, ach­ten Sie auch auf das Hän­de­trock­nen. Um die Kei­m­an­zahl mög­lichst ge­ring zu hal­ten, eig­nen sich Pa­pier­tü­cher bes­ser als Hand­tü­cher oder Fön­trock­ner.


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